Zombifikation

Zombifikation-HowTo

Halloween (Samhain) naht in Riesenschritten! Zu diesem Feste gehören ja bekanntlich auch jede Menge Schreckensgestalten. Hier zeige ich Euch, wie Ihr aus einem Photo einen Zombie basteln könnt.

Was man alles braucht:

  • ein Ausgangsbild (möglichst mit gruseligem Aussehen)
  • jede Menge Texturen
  • ein klein bißchen Erfahrung mit Adobe® Photoshop
  • Geduld

1. Das Ausgangsbild

Diese sollte schon einen gruseligen Gesichtsausdruck zeigen. Von enormen Vorteil wäre es, wenn Ihr Eure Haare “zombifizieren” könnt. Diese mittels Textutren zu ändern ist äusserst schwierig. Es wird wahrscheinich genügen die Haare mit Gel zu “verkleben”, so daß der Eindruck von ungewaschenen Strähnen entsteht. Ich habe meine Goldlocken für dieses Tutorial (leider) nicht behandelt – deshalb entsteht ein gut coiffierter Zombie (naja).

01


2. Die ungesunde Gesichtsfarbe

Nun geht es daran, dem Zombie eine ungesunde Hautfarbe zu verpassen. Dazu wird ein neuer Adjustment Layer “Channel Mixer” mit folgenden Einstellungen: Monchrome angehakt, Red: -40, Green: +40, Blue +100, Opacity des Layers: 50%.
Ergebnis:
02

Da das ganze noch immer zu “gesund wirkt”, wird ein weiterer Adjustment Layer “Hue/Saturation” angelegt, der den Rotbereich “Reds” mit -35% entsättigt.
Ergebnis:
03


3. Blendamed-Lächeln

Nun sind die schönen weißen Beisserchens dran. Hierfür wird ein neuer Layer angelegt und der Blendmode auf “Color Burn” gestellt. Mit einem mittleren Grau/Braun werden die Zähne bemalt (je nach Geschmack mit Opacity des Layers regeln). Die Zuge hab ich gleich mitbemalt.
Ergebnis:
04


4. Ungesünder

Immer noch zu gesund! Also werden jetzt zwei neue Layer angelegt. Jeder mit 50% Grau gefällt und deren Blend-Mode auf “Soft Light” gestellt. Wenn alles richtig gemacht wurde, sieht man keine Änderung am Bild. Nun malt man mit einer großen, sehr weichen Brush und Schwarz auf diese neuen Layer. Hier sollte man Augenring und Falten betonen. Wieder gilt hier: alles nach dem eigenen Geschmack. Ich habe diese zwei Layer auch gleich dazu genutzt, den Hintergrund zu schwärzen.
Ergebnis:
05


5. Texturen

Das sieht jetzt schon ziemlich gut/krank aus. Als nächstes geht es jetzt an die Texturen. Hierfür kann ich Euch stock.xchng empfehlen. Dort sucht man nach “peeling”, “paint”, “gunge” und/oder “texture”. Man kann voher nur sehr schwer sehen, ob eine Textur echt wirkt, oder nicht. Deshalb sollte man das im Bild ausprobieren. Ebenso kann man mit den Blend-Modes expermientieren. Man fügt die Texturen ein, ändert gegebenenfalls die Größe und Radiert dann die Ecken weg.
Hier mal ein paar Beispiele:
#625169 (Uploaded by dlritter): Bearbeitung: Größenanpassung, Eraser, Sättigung der Textur (im Rotbereich) verringert:
06

Nun kommt mein absoluter Favorite: #455676 (Uploaded by Quevaal), der einen Kratzer auf der Wange simuliert. Hierfür wird die Textur mittels Warp-Funktion an die Wange angepasst (gebogen):
07

Ich denke die Technik ist klar, deshalb überspringe ich mal die restlichen 5 Texturen:
08


6. Augen

Fehlen nurmehr die Augen. Die könnt Ihr entweder milchig-weiß oder schwarz machen. Ich finde die schwarzen Augen gruseliger, deshalb auch hier. Ein neuer Layer wird angelegt und auf diesem die Augen mit schwarz ausgemalt (harter (nicht 100%) Pinsel. Danach wird auf den Augen ein Highlight mit weiß gesetzt.

Fertig!

09