Jetzt ist es (fast) amtlich: die Nikon D800 kommt!
Nach über 3 Jahren scheinen sich die Gerüchte um den Nikon D700-Nachfolger zu verdichten – ein paar Details zu Nikon neuer Amateur-FX sind geleakt. Nikon-Rumors wurden sogar schon die ersten Bilder zugespielt.
Nikon D700
Nikon 35mm ƒ1.8 DX @ FX
Vor kurzem hab ich mir ein mir ein Makro-Objektiv für meine Nikon D700 gekauft, welches auf den etwas umständlichen Namen “Tamron 180mm SP AF f/3.5 Di LD[IF]” hört.
Aber fangen wir von vorne an.
Ein Makro musste her, doch welches bei der Auswahl? Bei FourThirds war ja die Auswahl – sagen wir mal – sehr sehr übersichtlich. Neben dem 50mm gab es noch das ziemlich günstige 35mm. Beides, selbst wenn man es auf KB umrechnet sehr kurz und nur für unbewegte Motive geeignet. Das wollte ich nicht mehr, also musste was längeres her:
Nach beiden letzteren habe ich mich also umgesehen und prompt ein gebrauchtes Tamron in gutem Zustand gefunden. Kurz angetestet und gekauft.
Nachdem ich ja schon länger nichts mehr im Makro-Bereich gemacht habe und die lange Brennweite doch noch sehr ungewohnt war, waren meine ersten Versuche enttäuschend. Ohne Stativ und guter Beleuchtung ist nichts anzufangen (was mir eigentlich klar war). Doch bald hatte ich den Bogen raus und hatte gleichzeitig Blut geleckt.
Nachdem ich mich jetzt schon etwas mehr als ein Monat damit rumspiele, hier mein Fazit:
Das Objektiv ist wirklich rattenscharf, ähnlich, wie damals mein Zuiko Digital 50mm f2.0 Makro. Wirklich so scharf, daß man anschließend in der EBV wirklich sehr aufpassen muss, um das Bild nicht zu überschärfen.
Mit einem Nikon Objektiv AF-S VR 70-200mm 2.8G ED II kommt es natürlich nicht mit – Verständlicherweise, denn es kostet ja nur etwa ein Drittel. Dennoch greift es sich gut an, wackelt nicht und macht einen gut gebauten Eindruck. Mehr Plastik statt Metall, was sich aber dann auch im Gewicht niederschlägt. So wird es auch ohne Batteriegriff an der D700 nie kopflastig.
Da muss man sich erst dran gewöhnen. Nicht nur ist der AF mit dem Tamron nicht so treffsicher, fährt es dann auch noch durch einen endlos lang scheinenden Fokusweg von der Naheinstellgrenze von 47cm bis nach Unendlich. Und durch den fehlenden Motor im Objektiv, wird das ganze wahrlich zur Geduldsprobe. Das klingt jetzt im ersten Moment sehr negativ, ist es aber nicht. Da man im Makro-Bereich ohnehin anders arbeitet und auch oft manuell fokussiert, ist es nicht sooo tragisch. Nerven tut es trotzdem.
Wie schon im Punkt Autofokus beschrieben, arbeitet man ja im Makro-Breich anders. Ein gutes Stativ empfehle ich ebenso, wie einen Kabelauslöser um Verwacklungen zu vermeiden. Richtig im Outdoor-Einsatz musste sich das Objektiv jetzt noch nicht bewähren (dafür ist das Wetter einfach nicht gut genug), aber der Frühlung kommt ja bald.
Alles in Allen gesehen, bin ich angenehm überrascht von der Qualität des Objektivs und der Frühling kann gerne kommen!!!
Ich habe ja im Artikel “Kameratasche, das ewige Thema” versprochen einen Erfahrungsbericht des Lowepro Street & Field-Systems abzuliefern, was ich hiermit tun möchte.
Also ich habe das Tragesystem jetzt schon bei ein paar Gelegenheiten verwendet und bin im Grunde ganz zufrieden. Ein paar Macken gibt es – zu denen ich auch später kommen werden – aber zuerst möchte ich die Vorteile darstellen.
Da das Geschirr und die Taschen sehr nahe am Körper liegen, liegt auch die Last der Taschen sehr nahe. Dadurch und durch den sehr breiten Gürtel, verteilt sich das Gewicht schön auf den Hüften (wo es hingehört) und nicht auf die Schultern. Auch längere Touren sind so leicht zu ertragen.
Es kommt nur mit, was eben gerade gebraucht wird. Wenn ich ein Weitwinkel brauche, dann wird dieses auf den Gurt geschnallt, soll das Tele mit, dann ist dieses eben in 10 Sekunden montiert und einsatzbereit. Dadurch erspart man sich nicht nur ständig die Kameratasche aus- und einzuräumen. Es ist dadurch auch sehr übersichtlich.
Die übliche Lowepro-Qualität. Mehr brauch ich da wohl nicht zu sagen.
Lowepro lässt sich die Flexibilität schön bezahlen. Da alle Teile einzel zu kaufen sind (Tragegeschirr, Hüftgurt, Kamera-, Objektiv- und Zubehörtaschen) und die Einzelteile jeweils mit 20 – 40 Euro (im Fall der Kameratasche noch mehr) zu Buche schlagen, ist das System nicht gerade als Schnäppchen zu bezeichnen.
Leider weiß ich nicht, wie ich diesen Punkt richtig benennen soll. Das System ist einfach nicht “windschlüpfrig” , dh. die Taschen bleiben leicht an Gestrüpp hängen oder der Kameragurt verheddert sich zwischen zwei Taschen. Vielleicht muss ich erst die richtige Konfiguration finden? Auch kommt man, wenn man das Geschirr an hat, nur schwer zur Kamera und muss dafür seine Arme verrenken.
Flexibel, übersichtlich und gut zu tragen. Ich mag es.